Nachbarschaftssingen  – Musik gegen  die soziale Kälte

Singen verbindet – Der während der Corona-Pandemie erlebten Isolation wird im gemeinsamen Singen und Musizieren im Freien ein sozialer, verbindender Gegenpunkt gesetzt, der eine neue Form des Gemeinschafts-Erlebens ermöglicht.

Von den 2 Sängerinnen wurden öffentliche Räume aufgesucht, in denen Nachbarschaft existiert. Die Menschen der anliegenden Wohnungen und Häuser werden zum gemeinsamen Singen und Musizieren eingeladen. Die Instrumente sind die eigene Stimme, der Körper, Alltagsgeräte wie Metallgeschirr und einfache Instrumente.

Die Lieder sind Volkslieder, Kinderlieder, Lieder aus dem Kulturellen Erbe des letzten Jahrhunderts und Gesänge aus dem großen Topf der Weltmusik

Von herkömmlichen Konzerten unterscheiden sich diese Abende durch wesentliche Punkte:

>>> Die Nachbarschaft wird als Sozialer Raum und nicht als Publikum gedacht.
>>> Dieser Soziale Raum wird gemeinsam akustisch gestaltet.
>>> Jeder Teil des sozialen Raumes ist fähig diesen zu gestalten und wird explizit dazu eingeladen.
>>> Die gemeinsame Gestaltung ist in jedem Fall gelingend.
>>> Das Ziel der gemeinsamen Gestaltung ist Freude und Wohlergehen für alle.

Die Künstlerinnen verstehen sich selbst als menschlich gleichwertige Playerinnen in einem Gestaltungsprozess, wobei sie ihren technischen und praktischen Erfahrungsschatz allen anderen Teilnehmer*innen begleitend zur Verfügung stellen.

Miteinander Wirkende:
Leni Fries, Karoline Lenk,
Michaela Muckenhuber
Nachbaren in Langenlois, Krems, Mautern

Herbst  2020