Video zum ersten Workshop - Einladung zum Mitmachen beim Film

VOL002___    Kunstprojekt in der ehemaligen Molkerei

BREATHeater >>>     StopMotion -Video

Mitwirkende: Kinder und Erwachsene mit verschiedenen Bedürfnissen aus Mank und Umgebung.

Lydia mit ihrer Klientin, Amelie mit Mitschülerinnen der NMS Mank, Birgit Wolf mit ihrer Enkeltochter Viona, Anna und Manfred, Anni, Renate, Franziska, Andrea, Emanuel u.v.m.

TERMINE: 19. Oktober 2019 bis 3. November 2019 nach persönlicher Vereinbarung

Im KUNSTWERKmank wurde ein Raum eingerichtet….. Dieser war so wie viele Räume in diesem Land. Tisch und Stuhl, Kasten und Regal, Herrgottswinkel und Fotografien der Ahnen. Schöne Bilder und was sonst so unter Kunst verstanden wird. Nippes und Gebrauchsgegenstände….. Bücher und Plastikblumen….. was es eben braucht „to make a place a home“.

Diese Ecke wurde als Bildraum markiert und von einer Videokamera in den Fokus genommen. Sodann wurde der definierte Bildraum genutzt um die Bedeutung, das Wesen und die individuellen Möglich-keiten der Malerei zu erforschen. Der ganze Bildraum und alles was in ihm ist wurde von den 32 Teilnehmer*innen: Erwachsene und Kinder von 1,5 bis 74 Jahren betreten, bemalt und übermalt.

Ein Werk herzustellen bedeutet Transformation. Material wird umgesetzt. Leben entsteht, verändert sich, vergeht… Neue Formen des Lebens entstehen durch den schöpferischen Akt. Jeder Mensch ist KünstlerIn, kann KünstlerIn sein, kann etwas erschaffen. Jeder Mensch ist Schöpfer seines /ihrers eigenen Lebensweges… trifft Entscheidungen… korrigiert diese… wird von anderen unterstützt… unterstützt andere. Jede/r ist ein Teil des Ganzen, Jede/r ist wichtig, jede/r leistet einen Beitrag.

Die Vidokamera dokumentierte die Transformation des Bild-RAUMES. Dieser Prozess bildet die Grundlage eines StopMotion-Videos, welches 2020 hergestellt wurde.

KUNSTWERKmank VOL002

Ausstellungseröffnung am 20. September 2020

Die Ausstellung zeigte in 90 Fotografien den Malprozess, Details der bemalten Objekte sowie die malenden Personen. Der Kurzfilm läuft auf dem Computer.  Der Raum eröffnete einen Einblick in die Intentionen von Kunst im Sozialen Raum, in die kreativen Gestaltungergebnisse der Teilnehmer*innen und bildete zudem eine wertvolle Ergänzung des kulturellen Angebotes in Mank.

Am Tag der Eröffnung kamen 21 Personen um die Ausstellung zu sehen, an den weiteren Öffnungstagen weitere 17.

Wir danken unseren Fördergebern für die Ermöglichung unsere Arbeit!

Herzlicher Dank gilt auch unseren Projektpartnern für die gelungene Zusammenarbeit!

Ausserordentlicher Dank gebührt den Menschen, die am Gelingen des

Projektes mitgearbeitet haben, sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern!

Über Projekt und Stadt

Die Stadt Mank mit knapp 3000 EinwohnerInnen verfügt über ein breites Angebot an kulturellen
Aktivitäten im Bereich Musik durch Musikschule, Beserlparkverein, Konzerte etc. sowie Darstellender
Kunst: Theatergruppe, Kabarettangebote etc.

Im Bereich der Bildenden Kunst gibt es zur Zeit keine Möglichkeiten für ansässige KünstlerInnen ihre Arbeiten zu zeigen, ebenso gab es keine adequaten
Fördermaßnahmen für die Jugend.

Um mehr öffentliche Wahrnehmung für Kunst zu schaffen machte der Verein funkundküste der Stadtgemeinde Mank das Angebot gemeinsam ab dem Sommer 2019 Akzente zur Verbesserung der
Situation zu setzen. Als Beitrag der Stadt Mank ermöglicht diese die Durchführung einer Kinder:Malschule im Rathaus Mank (es wurde eine eigene Wohnung zur Verfügung gestellt!) und in
der ehemaligen Molkerei kann der Verein funkundküste Räume temporär nutzen.

Diese wurden 2019 als KUNSTWERKmank im Rahmen einer Ausstellung VOL001 und des Weiteren mit dem Projekt VOL002: MALart bespielt und sind für Kunst im Sozialen Raum gewidmet. Der Soziale Raum wird hierbei als der Raum verstanden, in dem Menschen über Worte, Gesten und schöpferische Prozesse miteinander kommunizieren und gemeinsam ihren Gestaltungsaum verändern.
Die Kunst ist hier das Produkt und der Prozess gleichermaßen.

Ideen, Besprechungen und Umsetzungen geschehen auf Basis des gegenseitigen Respekts vor den Bedürfnissen, Möglichkeiten und dem Können der Mitwirkenden.
Das Ergebnis ist Kunst, Weil der Prozess Kunst ist. Das KUNSTWERKmank hat den Zweck Menschen Teilhabe an künstlerischen Prozessen zu ermöglichen und dadurch die eigene Gestaltungskraft zu spüren, zu sehen und zu kommunizieren.
Selbst- und Fremdwahrnehmung werden geschult und positiv konnotiert. Kunst wird als Bestandteil des Sozialen Raumes wahrgenommen, neue Betrachtungssichtweisen auf Kunst werden ermöglicht. Angehörige von gesellschaftlichen Randgruppen werden durch Teilhabe in die Mitte der Gesellschaft geholt.

Darüber hinaus werden Künstlerinnen und Künstlern unterstützt und deren Arbeiten gezeigt, sofern diese inhaltlich mit den Grundsätzen von funkundküste übereinstimmen.